art Karlsruhe 2010

8 03 2010

Vom Geheimtipp zum Pflichttermin: Über das erste Märzwochenende hat die mittlerweile 7. Ausgabe der art Karlsruhe ihre Pforten geöffnet. Von Wirtschaftskrise war nichts zu spüren (aber hier müsste man wohl in die Kassen der Galeristen schauen). Die Stimmung jedenfalls war gut, die Besucher kamen schon zur Preview zahlreich. Die Vorlage vom letzten Jahr – der Rekord lag bei über 42.000 Besuchern – wurde nochmals um über 1000 Besucher getoppt, wie aus Karlsruhe zu hören ist.

Once an insider, it now is an obligatory date in the art scene: The 7th art Karlsruhe fair was held during the first weekend in March. No impact of the economic crisis was visible (but to judge that, we’d have to take a glimpse into the galleries’ books, wouldn’t we). Yet the atmosphere was great, the visitors came in droves. Last year’s record of more than 42.000 visitors could even be topped.

My impression from the preview (in German) can be found on “Art and Events” (Link). Now I’ll present galleries and artists interesting to deconarch’s “architecture meets art” focus.

Einen allgemeinen Bericht von mir frisch von der Preview am 3. März 2010 gibts bei “Art and Events” zu lesen (Link).

Auch aus dem Blickwinkel des „Architecture meets art“ gab es dieses Mal doch einiges zu entdecken bzw. wieder zu sehen. Dazu gehören „alte Bekannte“, deren Ausstellungen bzw. deren Arbeit zu besuchen sich immer wieder lohnt.  So etwa vor allem die Zürcher Galerie Alex Schlesinger mit ihrem Fokus auf Urbanem Leben, Architektur und Industrielandschaften, die u. a. Werke von Tobias Weber, Janika Fabrikant und Patrick Tschudi präsentierte.

Auch die Galerie CP Wiesbaden habe ich 2009 schon erwähnt – hier wurden wieder Arbeiten Anja Ganster und Michael Bach gezeigt. Neue Gemälde von Karl-Heinz Bogner waren bei der Galerie Kränzl zu sehen.

Sheri Warshauer, Brooklyn Bred, 2008, Acryl und Latex auf Leinwand, 152 x 152 cm Unikat, Courtesy Davis Klemm Gallery

Sheri Warshauer, Brooklyn Bred, 2008, Acryl und Latex auf Leinwand, 152 x 152 cm Unikat, Courtesy Davis Klemm Gallery

Eindrucksvoll zu sehen waren auch einige Gemälde von Stefan Hoenerloh in verschiedenen Ständen sowie eine großfromatige Arbeit von Ben Willikens.

Aufgefallen sind darüber hinaus Arbeiten der französischen Künstler Anne Valverde (Fotografien) und Thikent (“Peintographies”), Sheri Warshauer bei Davis Klemm, Frankfurt, Sabine Wilds Fotografien bei Dengler und Dengler, Stuttgart.

Darüber hinaus erwähnenswert sind Detlef Waschkaus Reliefs, die sich zum Teil mit Kultur-Landschaften und Gebautem beschäftigen, sowie Johannes Schramms “Wasser”-Arbeiten.

Die Beschäftigung mit dem Urbanen ist Programm in der “Bastropolis” von M. S. Bastian / Isabelle L.:

Magic Bastropolis Kunstharz auf Leinwand, 2007 190 x 160 cm

M.S. Bastian/Isabelle L., Magic Bastropolis Kunstharz auf Leinwand, 2007, 190 x 160 cm, courtesy Neue Kunst Gallery

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Exhibitions on (urban) space: Stuttgart – Munich – Frankfurt

4 03 2010

Neues aus dem Süden: Das Kunstmuseum Stuttgart zeigt Katinka Bock in der “Frischzelle”; die Künstlerin setzt sich intensiv mit dem Ort auseinander, für den ihre Arbeiten – Skulpturen, Filme, Installationen – bestimmt sind. In München geht eine neue Kooperation zwischen einem Architekturbüro (Henn) und einer Galerie (Beck & Eggeling) an den Start, die sich dem Thema Raum widmet – mit Fotografien von Thomas Wrede. Und in Frankfurt spürt eine Gruppenausstellung in der Galiere Galerie Anita Beckers dem “Paradise is somewhere else” nach.

News from the German south: The Kunstmuseum Stuttgart presents Katinka Bock, who’s analyzing intensively the location where her works will be shown – sculptures, films, installations.  In Munich, a new cooperation between an architecture studio (Henn) and a gallery (Beck & Eggeling, Dusseldorf) is about to start, dealing with space – the opening exhibition presents photographs by Thomas Wrede. And in Frankfurt gallery Anita Beckers, a group exhibition traces how “Paradise is somewhere else”.


Katinka Bock, Landschaft unter dem Tisch, 2009, Holz, Terracotta, 70x70x60cm, Installationsansicht Kunstverein Nürnberg – Albrecht Dürer Gesellschaft; Foto: Stephan Minx, © Katinka Bock

Katinka Bock, Landschaft unter dem Tisch, 2009, Holz, Terracotta, 70x70x60cm, Installationsansicht Kunstverein Nürnberg – Albrecht Dürer Gesellschaft; Foto: Stephan Minx © K. Bock

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FRISCHZELLE_12: Katinka Bock
6. März – 6. Juni 2010

Kunstmuseum Stuttgart

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PR-Text: Bevor Katinka Bock mit einer Arbeit beginnt, begibt sie sich auf Spurensuche. In intensiver historischer Recherche setzt sie sich mit den Orten auseinander, für die ihre Skulpturen, Filme und Installationen bestimmt sind. Mithilfe natürlicher Materialien wie Ton, Papier, Holz, Metall und Stein macht die 33-Jährige Verborgenes sichtbar. Anhand vorhandener Geschichts- und Raumbezüge gestaltet die in Paris lebende Künstlerin abstrakte Landschaften, in denen durch das Aufeinanderprallen von Natürlichkeit und Künstlichkeit neue Dimensionen entstehen. Als zwölfte Künstlerin in der Ausstellungsreihe junger Kunst wird Katinka Bock die »Frischzelle« im Kunstmuseum einmal mehr auf neue Weise gestalten.

Info + Abb. Kunstmuseum Stuttgart

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"Swimmer", 2002, 95 x 67 cm aus der Serie Manhattan / Picture Worlds - 2001-2007, C-Print Diasec

"Swimmer", 2002, 95 x 67 cm aus der Serie Manhattan / Picture Worlds - 2001-2007, C-Print Diasec © Th. Wrede

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THOMAS WREDE

Manhattan / Picture Worlds

4. März – 30. April 2010

Henn Galerie in Kooperation mit Beck & Eggeling

München

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Eine spannende Kooperation: Das renommierte Architekturbüro Henn hat sich für eine Ausstellungsreihe zeitgenössischer Kunst mit dem weitgefassten Thema “Raum” mit der erfahrenen Düsseldorfer Galerie Beck & Eggeling zusammengeschlossen. Den Auftakt der Kooperation markiert die Ausstellung “Manhattan / Picture Worlds” mit Fotografien von Thomas Wrede in München.

"King Kong", 2006, 95 x 123, 150 x 194 cm  aus der Serie 'Manhattan / Picture Worlds - 2001-2007', C-Print Diasec

"King Kong", 2006, 95 x 123, 150 x 194 cm aus der Serie 'Manhattan / Picture Worlds - 2001-2007', C-Print Diasec © Th. Wrede

Aus dem PR-Text: Während der letzten sieben Jahre fotografierte Thomas Wrede (*1963) die großen Plakatwände im New Yorker Manhattan, die für ihn signifikante Architekturelemente der schnelllebigen Metropole darstellen. Die von der Werbung vermittelten Ideale setzt er gekonnt in Kontrast zum Realismus der Straße, in dem er die Menschen und die Atmosphäre des New Yorker Alltags mit seiner Kamera einfängt. Es entsteht eine Real-Collage, in der sich die unterschiedlichen Ebenen der Realität zu einem spannungsreichen Bild komplettieren, das nur mithilfe einer Fotografie erzeugt werden kann. Die Stadt wird so zur Bühne und Kulisse; die auf übergroße Formate aufgeblasenen Ideale der Werbung verschwimmen mit dem amerikanischen Alltag.

Wie schon in früheren Fotoserien wie beispielsweise den bekannten “Real Landscapes”, geht es Thomas Wrede auch hier um die Verschiebung von Größenverhältnissen und vor allem die Erzeugung unterschiedlicher Realitätsebenen.

Ab dem 24. März 2010 zeigt die Kunsthalle Bielefeld ebenfalls Arbeiten aus der Serie ‘Manhattan / Picture Worlds’.

Info + Abb. Galerie Henn

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Sandra Senn Forces #1, 2009 210 x110 cm Pigment print on Hahnemühle paper Edition 5/ + 2 AP Courtesy Galerie Anita Beckers

Sandra Senn Forces #1, 2009 210 x110 cm Pigment print on Hahnemühle paper Edition 5/ + 2 AP Courtesy Galerie Anita Beckers

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Paradise is Somewhere Else

Niklas Goldbach | Nathalie Grenzhaeuser | Monica Ursina Jäger | Zhenchen Liu | Uriel Orlow | Julia Oschatz | Sandra Senn

February 26th – April 10th, 2010

Galerie | Anita Beckers | Frankfurt

Die Gruppenausstellung in der Galerie Anita Beckers präsentiert Arbeiten von  Niklas Goldbach (*1973), Nathalie Grenzhaeuser (*1969), Monica Ursina Jäger (*1974), Zhenchen Liu (*1976), Uriel Orlow (*1973), Julia Oschatz (*1970) and Sandra Senn (*1973). Die Arbeiten zeigen fiktive Architketurne, künstliche Landschaften und historische Ruinen und spielen mit unserem Blick auf die Welt und hinterfragen heutige Ideale – und ihr Fehlen.

Niklas Goldbach "HABITAT C3B", 2008 Video Loop, 7:37 min, HD Video, Stereo Edition 5 + 1 AP Courtesy Galerie Anita Beckers

Niklas Goldbach "HABITAT C3B", 2008 Video Loop, 7:37 min, HD Video, Stereo Edition 5 + 1 AP Courtesy Galerie Anita Beckers

Aus dem PR-Text: Bordering important political issues and yet unwilling to take sides, Niklas Goldbach’s film “Habitat C3B” depicts a series of performers unfolding different unexplainable actions in a modernist setting. Lapsing into the totalitarian, these actions re-enact the economic and social realities of our world, forcing us to question how exactly free is our urban and social space and how much room for self-determination we really have.

[...]

Taking up the no longer-existing “Palais der Republik” in Berlin as a motive, Sandra Senn photographed its ruins and manipulated them into a new constructed reality. If in one work the rainbow suggests a dream-like quality in other work the remainings of the building have a desolated war- like setting.

In “Paradise is Somewhere Else” all imaginary and constructed landscapes seem to point to unidentifiable places, in terms of place as well as of time. Either a memory of the past or a vision of a world to come, these images seem to cling to a disturbing documental reality, yet unable to find its anchor in the familiar order of things.

Info + Abb. Galerie Anita Beckers

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Bauhaus zwanzig-21 Gordon Watkinson im Haus der Gegenwart, München

23 02 2010

Ab dem 24. Februar werden im Haus der Gegenwart München, einem experimentellen Wohngebäude Fotografien von Gordon Watkinson gezeigt, die Bauten der Bauhaus-Architekten porträtieren. Den modernen Gebäuden stellt der Fotograf zeitgenössische, typologisch ähnliche Bauten gegenüber.

From February 24th on, the Haus der Gegenwart Munich, an experimental residential house,  presents photographs by Gordon Watkinson. Watkinson has portrayed the buildings of Bauhaus architects and contrasts them with contemporary houses of similar types.

Gordon Watkinson

© Gordon Watkinson

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BAUHAUS ZWANZIG-21
Fotografien von Gordon Watkinson im Haus der Gegenwart
24. Februar bis 14. März 2010
Haus der Gegenwart, München

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PR-Text: “Bauwerke von Architekten wie Walter Gropius, Ludwig Mies van der Rohe, Hannes Meyer, Georg Muche und Richard Paulick fest. Watkinson verzichtet in seiner Fotografie bewusst auf unwichtige Elemente, um sich stets auf das Wesentliche zu konzentrieren und hält auf diese Weise die zeitlose Formsprache der modernen Architektur fest. In „Bauhaus zwanzig-21“ stellt er die charakteristischsten Gebäude aus dieser Zeit gegenwärtigen, typologisch ähnlichen Bauten gegenüber. Zu den Architekten der Gegenwart, deren Bauwerke in der Ausstellung zu sehen sind, zählen Allmann Sattler Wappner, Rolf Disch, Fink+Jocher, Ingvartsen, Graham Phillips, RCR Arquitectes, Werner Sobek und Wingårdhs.

Die Fotografien, die die Ästhetik der Neuen Sachlichkeit und des Funktionalismus vor Augen führen, werden
durch Reeditionen von Bauhaus-Möbeln ergänzt. In den 1920er und 1930er Jahren entworfen, werden sie noch heute von Firmen wie Knoll, Tecnolumen und Thonet produziert.”

Haus der Gegenwart München

Haus der Gegenwart München

Das Haus der Gegenwart ist ein vom SZ-Magazin initiiertes, experimentelles Wohngebäude, das sich als Labor des Alltags für den Diskurs gesellschaftlicher Fragen aus den Bereichen Architektur, Design und Wohnen versteht und sich bei Architekten, Designern, aber auch der designinteressierten Öffentlichkeit als offenes Forum für Ausstellungen, Workshops und Podiumsdiskussionen etabliert hat.

Infos + Abb. Haus der Gegenwart München

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From Berlin to Hamburg: Pawlok’s Moving Cities and Gütschow’s Interiors

23 02 2010

Nach Berlin jetzt Hamburg: Werner Pawlok (*1953), einer der großen Namen in der deutschen Fotografieszene, zeigt zerfließenden, formverlorenen Visionen von Stadtansichten von, wie könnte es anders sein, New York. Beate Gütschow hingegen inszeniert Innenräume und spielt mit unseren Sehgewohnheiten aus der Produktfotografie – hier sind es keine idealisierten Produkte, die arrangiert werden, sondern alltägliche und gebrauchte Gegenstände, die plötzlich fremd und “idealisiert” erscheinen.

From Berlin to Hamburg: Werner Pawlok (*1953), one of the big names of German photography, presents moving, form-less visions of cityscapes of – whereelse coudl it be – New York. Beate Gütschow however “stages” interiors (“I” = Innenraum/Interior) and challenges our viewing habits, trained by product photography -  she doesn’t present idealized products, but everyday and used objects, giving them a foreign and “idealized” appeareance.

"Tunnel II" (2000/2009), Pigment Print on Enhanced Paper, 70x100 cm, Edition 7 ©Werner Pawlok

Werner Pawlok, Tunnel II (2000/2009), Pigment Print on Enhanced Paper, 70x100 cm, Edition 7 ©Werner Pawlok

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WERNER PAWLOK “Moving Cities”
19. Februar – 22. April 2010
G3 Gallery GmbH
Hamburg

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Aus dem PR-Text: “Sie wirken wie Gemälde, diese zerfließenden, formverlorenen Visionen von Stadtansichten, und das sollen sie auch. Ihren Ursprung haben die “Moving Cities” in realen Momentaufnahmen, die durch die Bearbeitung eine Essenz des Urbanen herausfiltern – persönliche Eindrücke einer sich in ständiger Bewegung befindenden, modernen Metropolis.

[...]

‘Ich fotografiere, weil ich als Maler an meine Grenzen gestoßen bin’, sagt Werner Pawlok und hat doch mit seinen künstlerischen Fotoarbeiten längst die Grenze zur Malerei durchstoßen. Bei den “Moving Cities”, deren Grundlage ein Schnappschuss ist, werden die Pixel zu opaken Farbfeldern, die Bewegung zur schemenhaften Ahnung des Lebendigen: “Der Moment lebt weiter, er ist in eine neue Dimension eingetreten.” Und so sind die “Moving Cities”, die in der G3 Gallery ihre erste Einzelpräsentation erleben, “schnörkellose Augenblicke” einer Stadt, die New York ist, aber die auch stellvertretend für jedes dynamisch-urbane Gefüge unserer Gegenwart stehen können – Signifikanten für die Idee von Stadt.”

"Tunnel II" (2000/2009), Pigment Print on Enhanced Paper, 70x100 cm, Edition 7 ©Werner Pawlok

Werner Pawlok, Tunnel II (2000/2009), Pigment Print on Enhanced Paper, 70x100 cm, Edition 7 ©Werner Pawlok

Infos + Abb. G3 Gallery, Werner Pawlok

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I#1 2009 Light box 91 x 66 cm Courtesy: Produzentengalerie, Hamburg; Beate Gütschow, VG Bild-Kunst, Bonn 2009

Beate Gütschow, I#1, 2009, Light box 91 x 66 cm, Courtesy: Produzentengalerie, Hamburg; Beate Gütschow, VG Bild-Kunst, Bonn 2009

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Beate Gütschow:   I

30. Januar – 13. März 2010

Produzentengalerie Hamburg

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Aus dem PR-Text: “In ihrer aktuellen Ausstellung bei der Produzentengalerie Hamburg zeigt Beate Gütschow ihre neue Serie “I”. Dabei handelt es sich um Fotografien von Innenräumen (“I” steht für Innenraum oder Interior), deren Aufnahmen in Leuchtkästen präsentiert werden.

[...]

Beate Gütschow baut die Innenräume in ihrem Studio auf und fotografiert sie ab. Dabei nutzt sie fotografische Techniken, die aus der Produktfotografie stammen: Die Künstlerin ordnet die Gegenstände sorgfältig an, arbeitet die Oberflächenbeschaffenheit eines Objektes mit gebündeltem Seitenlicht heraus, nutzt Spiegelungen und setzt bewusst Lichtreflexionen ein. Der Raum wird in manchen Bildern sorgfältig ausgeleuchtet, in anderen blendet der dunkle, fast monochrome Hintergrund alle störenden Details aus. Das Zusammenfügen einzelner Fragmente, die Montage, findet also, anders als bei den früheren Werkgruppen, vor der Kamera statt.

I#2 2009 Light box 91 x 66 cm Courtesy: Produzentengalerie, Hamburg; Beate Gütschow, VG Bild-Kunst, Bonn 2009

Beate Gütschow, I#2, 2009, Light box 91 x 66 cm, Courtesy: Produzentengalerie, Hamburg; Beate Gütschow, VG Bild-Kunst, Bonn 2009

Bei ihren neuen Arbeiten geht es Beate Gütschow um die Bedeutung, die den Dingen durch ihre Handhabung im Bild zuteil wird: Sie sind merkwürdig ins Licht gerückt und werden durch die Inszenierung Träger von disparaten Assoziationen, die man – für sich genommen betrachtet – nicht auf den ersten Blick mit ihnen in Verbindung bringen würde. Die Inszenierung selbst ist in einigen Bildern deutlich sichtbar: So entpuppt sich ein schwarzer Hintergrund als eine gemalte Fläche, oberhalb derer ein Stück nackte weisse (Studio-)Wand zu sehen ist. Ebenso werden mit einem bestimmten Lebensgefühl und Zeitgeist ehemals in Verbindung stehende Gegenstände, die eben noch als Design-Ikonen und Identifikationsobjekte einer ganzen Generation galten, plötzlich als profane Gegenstände sichtbar.

Während in der Food-Photography oft Attrappen von Lebensmitteln statt echtem Essen fotografiert werden, die die vermeintlichen Speisen auf dem Foto noch realistischer aussehen lassen sollen als das tatsächliche Vorbild der verzehrbaren Ware, verhält es sich mit den Arbeiten von Beate Gütschow genau andersherum: Das, was authentisch ist, (und übrigens auch Gebrauchsspuren aufweist), wird so sehr fotografisch präpariert, dass es nun merkwürdig künstlich wirkt. (Text: Friederike Schönhuth)”

Infos + Abb. Produzentengalerie HH, Beate Gütschow

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Even more Berlin: More architecture and urban photography

20 02 2010

Und noch mehr Berlin: Der 3. Teil der Megapolis Tour noch bis Ende Februar mit Fotografien aus Lagos des deutschen MAGNUM-Fotografen Thomas Dworzak. Die Galerie Nothelfer zeigt Arbeiten von Manfred Hamm – Architektur und Porträts -, die auch in einer One-Man-Show auf der art Karlsruhe zu sehen sein werden.

And even more Berlin: The 3rd part of Megapolis Tour can be admired until the end of February – it’s photographies from Lagos, Nigeria, shot by German MAGNUM photographer Thomas Dworzak. Berlin gallery Nothelfer presents works by Manfred Hamm – architecture and portraits -, which will also be shown at a One-Man-Show at art Karlsruhe.

The Megapolis Tour, Lagos #7, "Election posters on bridge over slum area, Lagos, 2007", C-Print, 40x60 cm, Edition 14 ©Thomas Dworzak/MagnumPhotos/Agentur Focus

The Megapolis Tour, Lagos #7, "Election posters on bridge over slum area, Lagos, 2007", C-Print, 40x60 cm, Edition 14 © Thomas Dworzak/MagnumPhotos/Agentur Focus

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THE MEGAPOLIS TOUR #3
Lagos by Thomas Dworzak

+ Highlights aus The Megapolis Tour #1+2

06. Februar – 28. Februar 2010

C|O Berlin

International Forum For Visual Dialogues

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Aus dem PR-Text: “In Lagos’ Broadstreet und New Yorks Wall Street herrscht die gleiche Atmosphäre globalen Glücksrittertums – eine Mischung aus kühlem Finanzpoker und überschwenglichen Amüsierwillens und einer All-you-can-get-Attitude. Dabei war Lagos lange Zeit keine Megacity wie New York. Die größte Stadt Nigerias zählte 1901 gerade mal 37.000 Menschen, 1921 waren es bereits 100.000 und 1971 schon 1,2 Millionen. Heute leben im gesamten Bundesstaat 9 Millionen Einwohner, im Jahr 2020 werden es über 14 Millionen sein. Immer neue Satelliten-Vororte entstehen, lassen das Gebilde aus Lagos Mainland und seinen sumpfigen Inseln zu einer wuchernden Krake werden, die aus den Tiefen des Meeres zu kommen scheint und alles verschlingt. Lagos ist eine von zur Zeit 19 Megacities weltweit, in zehn Jahren werden es fast 30 sein. Was haben wir von diesen Städten zu erwarten, welches sind die Trends, die sich schon jetzt abzeichnen, wie ist die Stimmung in ihnen, wie der Einfluss der (Stadt-)Architektur auf den Einzelnen, gibt es so etwas wie eine sichtbare Jugendkultur, ein urbanes Sein, aus dem sich etwas über die Zukunft ablesen lässt?”

Daneben wird auch eine Auswahl der ersten beiden Megapolis-Schauen zu sehen sein (New York by Peer Kugler und Bombay by Johann Rousselot).

Infos + Abb. C|O Forum, Thomas Dworzak.

For more info – also in English – see www.megapolistour.com

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Manfred Hamm, Shedhallendächer der Wollweberei, Aymerich, Amati, Jover, Terrassa, Catalunya, 1986, Fotografie, I/III, 178 x 146 cm

Manfred Hamm, Shedhallendächer der Wollweberei, Aymerich, Amati, Jover, Terrassa, Catalunya, 1986, Fotografie, I/III, 178 x 146 cm © M. Hamm

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Manfred Hamm
Fotosequenzen. Architektur und Porträts.

16. Februar – 20. März 2010

Galerie Georg Nothelfer
Berlin

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PR-Text: Die Ausstellung in Berlin, Manfred Hamm – Fotosequenzen und Porträts, und die One-Man-Show auf der art KARLSRUHE, 3. – 7. März 2010, gewähren uns Einsichten in das vielfältige Werk des Künstlers. Er durchstreift Städte und Landschaften, entdeckt und fotografiert Industriegebäude wie Kathedralen und Schlösser, macht Porträts von Künstlern in ihrem Wirkungsfeld, zeigt Architektur, Innen und Außen – Kirchen, Bahnhöfe, Börsen, Markthallen, Bibliotheken. Mit den Augen des Sehenden entdecken wir Manfred Hamm als Künstler und Erzähler von Vergangenheit und Gegenwart. Mit seiner Kamera als Pinsel malt er uns statische Sittengemälde des 19. und 20. Jahrhunderts.

Infos + Abb. Galerie Nothelfer

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Berlin Berlin: White City and photos from Underground

19 02 2010

Berlin Berlin! Noch bis morgen ist in Berlin “Weiße Stadt” zu sehen, eine Schau mit Arbeiten von Daniel Kannenberg im KWADRADT. In der Fotogalerie Friedrichshain werden Arbeiten aus dem Untergrund gezeigt: Die beiden urbanen Fotografen Timo Stammberger und Norman Behrendt, die einige Jahre als Graffitisprayer unterwegs waren, spüren heute mit der Kamera den Spuren des “Underground” nach, wie er sich in Charakteren und Persönlichkeiten, aber auch in der Architektur manifestiert.

Berlin Berlin! Until tomorrow, 20th Feb., you can visit the “White City”, with works by Daniel Kannenberg at KWADRADT. Photogallery Friedrichshain presents works from/about the underground: The 2 urban photographersTimo Stammberger und Norman Behrendt , both graffiti sprayers themselves for some time, trace the underground manifesting itself in characters and personages, as well as in architectures.

Daniel Kannenberg White City II Öl, Acryl, Inkjet Print auf MDF 40 cm x 30 cm 2009

Daniel Kannenberg White City II Öl, Acryl, Inkjet Print auf MDF 40 cm x 30 cm 2009 © D. Kannenberg

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Daniel Kannenberg

Weiße Stadt

23. January 2010 – 20. February 2010

FINISSAGE: Samstag, 20.02.10, 17-22h

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Quote from PR text: The interior paintings of Daniel Kannenberg depict spaces by their functionality; not wholly definable, seg- mented rooms but those which are endowed with structure through singular pieces of furniture, houseplants and carpets. Words are deposited into these painted rooms and so intertwine with them. Kannenberg‘s ap- proach for these works is to use fragments of photographs of hotel lobbies, billboards and illuminated letters which he comes across on his travels. His motives are not specifically investigatory, but rely more upon every day encounters as it becomes increasingly clear that in such a globally fragmented and networked world, disparate places often share the same essential foundations and structuring principals. He collages on his painted interiors using photographic material and partially paints over them. By manipulating the scale of the objects and spaces he creates a jarring juxtaposition of tensions caused by the seemingly unbounded depth of space. The decontextualised fragments and details develop their own authentic pictorial vocabulary in the new mirrored compositions.       [...]
Near photo-realistic pictorial expressions are used to show the contingency of one’s unstable reality gained through a visually imagined depiction. However, because the space is not completely transformed into a de- ceptive rendering and appears only fragmented, the divergence is latently manifest between the visible reality and the illusion of the picture as it maintains it’s oneiric character.  Bernd Reiß

Infos + Illus. KWADRAT + Daniel Kannenberg

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Timo Stammberger & Norman Behrendt

Underground

Fotogalerie Friedrichshain
15.01. bis 05.03.2010

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Aus dem PR-Text: Die beiden urbanen Fotografen Timo Stammberger und Norman Behrendt haben einige Jahre ihres Lebens als Graffitisprüher verbracht. Heute haben sie ihr Medium gewechselt und verwenden eine Fotokamera anstelle der Sprühdosen. Der “Underground”, der von beiden gezeigt wird, ist nicht nur ein Konzept, welches Subkulturen erfasst, hinter dem sich Charaktere und Persönlichkeiten verbergen, sondern gerade auch für die beiden Fotografen ein physikalischer Ort, der sich konkret in der Architektur offenbart. In der Ausstellung werden zwei Fotografen mit einem sehr ähnlichen Hintergrund, aber verschiedenen Standpunkten gezeigt. Gemeinsam ist beiden, dass sie sowohl die Architektur als auch die Sprüher, die sich im “Underground” bewegen, fotografieren und dafür die Hauptstädte der Welt – Berlin, New York, Tokio – regelmäßig aufsuchen.

Timo Stammberger, Underground Landscapes

Timo Stammberger, Underground Landscapes © T. Stammberger

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„Qualität, Professionalität und Leidenschaft für die Sache“: Die Galerie Alex Schlesinger in Zürich _ Ein Interview mit Alex Schlesinger

8 02 2010

Die Zürcher Galerie Alex Schlesinger präsentiert Kunst, die sich mit den Themen Urbanes Leben, Architektur und Industrielandschaften auseinandersetzt. Gegründet im Jahr 2003 von Alex Schlesinger liegt der Fokus der Galerie auf zeitgenössischer Malerei im Spannungsfeld zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit.

Zurich-based gallery Galerie Alex Schlesinger presents art circling around the topics Urban life, architecture and industrial landscapes. Established in 2003 by Alex Schlesinger, the gallery’s focus is on contemporary painting between abstraction and figuration. In the interview Alex Schlesinger tells deconarch.com about his gallery work.

Die über 20 Künstler aus dem In- und Ausland, die die Galerie derzeit betreut, arbeiten vor allem mit den Medien Öl oder Acryl auf Leinwand, aber auch mit C-Prints oder – besonders auffällig – Autolack auf Aluminium (Konrad Winter). Die vertretenen künstlerischen Positionen bewegen sich zwischen abstrakt und figurativ/hyperrealistisch, zwischen Fotografie und Malerei, zwischen Comix und Kunst. Fotografie selbst ist jedoch nicht im Programm, die plastische Kunst mit nur einer Bildhauer-Position (Daniel Häsli) vertreten.

Besonders interessant sind – vom architektonischen Standpunkt aus – neben Tobias Weber, über den deconarch.com bereits berichtet hat (s. Interview 2008; ein ausführliches Porträt von Tobias Weber findet sich hier), vor allem die Arbeiten von Janika Fabrikant, Moritz Hasse, Remi Jaccard, Raphaël Renaud, Wolfram Scheffel, Maria Temnitschka, Thitz,  Patrick Tschudi und Konrad Winter.

Pro Jahr veranstaltet die Galerie Alex Schlesinger sieben Ausstellungen mit Künstlern der Galerie und beteiligt sich regelmäßig an Kunstmessen in der Schweiz und im Ausland. So wird sie in Kürze an der art KARLSRUHE 2010 teilnehmen. Die Galerie ist Mitglied des „Verbands Schweizer Galerien” (www.artgalleries.ch) und des Vereins „Die Zürcher Galerien” (www.dzg.ch).

Bemerkenswert ist darüber hinaus, dass Alex Schlesinger, der französische und spanische Sprache und Literatur und Literaturwissenschaft an der Universität Zürich sowie in Paris und Madrid studiert hat, neben seiner Galerietätigkeit nach wie vor als Lehrer an einem Zürcher Gymnasium arbeitet.

Im Interview mit deconarch verrät Alex Schlesinger, wie es zur Gründung seiner Galerie kam, und gibt Einblicke in seine Galerie-Tätigkeit.

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© der Abbildungen: die Künstler, courtesy Galerie Alex Schlesinger

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INTERVIEW MIT ALEX SCHLESINGER

deconarch: Sie arbeiten neben Ihrer Galerietätigkeit nach wie vor auch als Gymnasiallehrer für romanische Sprachen, Sie haben also nicht „von Haus aus“ mit Kunst zu tun. Wie kam es zur Gründung Ihrer Galerie?

Maria Temnitschka, Auf der Fußgängerbrücke, Öl auf Leinwand, 80 x 110 cm, 2009

Maria Temnitschka, Auf der Fußgängerbrücke, Öl auf Leinwand, 80 x 110 cm, 2009

Alex Schlesinger: Die Vermittlung von Kunst und Kultur beschäftigt mich seit meinem Studium der Romanistik und Literaturkritik (1987). Im Jahr 2000 absolvierte ich noch eine Zusatzausbildung zum Kulturmanager. Nun erwachte in mir das Interesse, das Gelernte in Praxis umzusetzen und einen kommerziellen Kulturbetrieb aufzubauen und ihn zu führen.

Der Fokus der Galerie liegt auf zeitgenössischer Malerei im Spannungsfeld zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit, thematische Schwerpunkte sind dabei vor allem Urbanes Leben, Architektur und Industrielandschaften. Woher kommt dieses Interesse am Architektonischen? Hatten Sie die Idee zu diesem Schwerpunkt schon von Anfang an oder hat es sich nach und nach entwickelt?

Architektur hat mich immer schon fasziniert, nicht einmal als Thema in der bildenden Kunst, sondern als erlebte Architektur. Ich liebe Großstädte. Ich kann mir vorstellen, dass auch meine Vorliebe für Konkrete und Konstruktivisten, die ich vor allem in den Jahren 1980/1990 bewunderte, zu diesem Schwerpunkt in meinem Galerieprogramm beigetragen hat. Die klaren Strukturen, die rigide Bildaufteilung.

Diese Idee hat sich mit der Zeit entwickelt. Sie begann vor allem mit der Aufnahme des französischen Künstlers Raphaël Renaud in mein Programm. Dies war zwei Jahre nach der Gründung meiner Galerie, 2005. Kurz darauf lernte ich Tobias Weber kennen und weitere Künstler, die sich mit „meinem“ Thema beschäftigten.

Nach welchen Kriterien wählen Sie die Künstler aus, mit denen Sie zusammenarbeiten?

Es handelt sich ausschließlich um europäische Künstler, jüngere, noch nicht etablierte. Es reizt mich, solche zu entdecken, ihren Werdegang zu verfolgen und bekannt zu machen. Das Alter der Künstler spielt keine Rolle für mich. Entscheidend ist das Ergebnis.

Im Moment betreue ich etwas mehr als 20 Künstler und kann daher keine neuen Künstler aufnehmen, auch wenn es mich manchmal reut, wenn ich ganz spannende Positionen entdecke.

Wollen Sie ein paar Künstler näher vorstellen?

Dies fällt mir schwer. Falls Sie mir einen Namen nennen könnten?

Janika Fabrikant, Cern 1, Acryl auf Leinwand, 120x100cm, 2008

Janika Fabrikant, Cern 3, Acryl auf Leinwand, 140 x 100 cm, 2009

Interessant sind etwa die Arbeiten von Janika Fabrikant, einer über 70 Jahre alten Dame, die neu in Ihrem Programm ist und mit der Sie im Sommer Ihre erste Einzelausstellung machen werden. Aber auch Raphaël Renaud, mit dem Sie schon von Anfang an zusammenarbeiten, und Thitz, dem „Tütenkünstler“.

Mit Janika Fabrikants (*1934) Bilder assoziiert man zunächst den Fotorealismus, von dem sich die Künstlerin allerdings deutlich distanziert. Tatsächlich nimmt sie ihre Motive zuerst mit der Kamera auf, entwickelt sie aber anschließend weiter in Richtung nicht  fotorealistischer Präzision, sondern einer Genauigkeit anderer, keineswegs naturalistischer Art.

Die Darstellungen von Industrieanlagen und Architekturen erscheinen nicht nur als Zeitzeugen, sondern auch als traumhafte, bedrohliche Gebilde.

Fabrikants Arbeiten werden zum ersten Mal in Deutschland am Stand der Galerie Alex Schlesinger (H2/B20) auf der art KARLSRUHE 2010 zu sehen sein.

Raphael Renaud, Tokyo, Öl auf Leinwand, 135 x 190 cm, 2009

Raphaël Renaud, Tokyo, Öl auf Leinwand, 135 x 190 cm, 2009

Der französische Künstler Raphaël Renaud (*1974) zählt zu den wegweisenden und erfolgreichsten Künstlern der Galerie.  Seine bevorzugten Themen sind Städtebilder, die hauptsächlich aus der Vogelperspektive dargestellt werden, und Industrieanlagen jeglicher Art.

Sein Stil vereint häufig gleichzeitig drei Stil- bzw. Kunstrichtungen, die in einem ständigen Wechsel zueinander stehen:    Impressionismus, Hyperrealismus, Abstraktion. Kaum hat sich das Auge an die eine Richtung gewöhnt, wird es fast automatisch in eine andere gelenkt.

Thitz, Zürich, 2007

Thitz, Paris-La nuit, Tüten auf Leinwand, 120 x 140 cm, 2009

Der deutsche Künstler Thitz (*1962), genannt auch der „Tütenkünstler“, konstruiert in seinen Bildern Städte, wobei er von konkreten Modellen ausgeht und an diesen (malerisch und zeichnerisch) weiterbaut. Es entstehen Städte, die sich durch Toleranz auszeichnen und in denen Menschen verschiedener Couleur gleichzeitig leben können.

Thitz integriert in seine Arbeiten Tüten aus den jeweiligen Städten, die er thematisiert. Sie sind die Basis seiner Werke und verleihen ihnen Authentizität.

Welche Zielsetzungen verfolgt die Galerie?

Unbekannte Künstler, die dem Galerieprogramm entsprechen, auf ihrem Weg zu begleiten und sie einem breiten Publikum bekannt zu machen sowie die Teilnahme an renommierten Kunstmessen im In- und Ausland.

Was ist Ihrer Meinung nach charakteristisch für Ihre Galerie?

Qualität, Professionalität, Atmosphäre in der Galerie, Leidenschaft für die Sache. Ein klares Programm.

Welche Ausstellungen werden in den nächsten Monaten zu sehen sein?

Konrad Winter, Schaufenster Zell, Autolack auf Aluminium, 100 x 120 cm, 2008

Konrad Winter, Schaufenster Zell, Autolack auf Aluminium, 100 x 120 cm, 2008

März/April: Konrad Winter (A): Malerei, Autolack auf Aluminium, moderner Impressionismus, Thema: Stadt

Mai/Juni: Edith Schindler (CH), Malerei, manchmal fast fotorealistisch, Themen: Blumen, Schattenbilder

Juni/Juli: Janika Fabrikant (CH): neu im Programm, Malerei, Themen: Stadt, Industrielandschaften

August/Oktober: Moritz Hasse (D), Malerei, Thema: Stadt

Oktober/November: Raphaël Renaud (F), Malerei, Themen: Stadt, Industrielandschaft

November/Dezember: Peter Anderes (CH), Malerei, die einzig ganz abstrakte Position im meinem Programm

Und noch eine allgemeine Frage zum Abschluss: Welche Rolle spielt Kunst für Sie?

Sie umgibt mich ständig. Ob zu Hause, in der Galerie, in der Freizeit. Sie ermöglicht mir, mein Auge für Dinge zu schärfen, die mir bis anhin verborgen geblieben sind. Sie macht mich zu einem genauen und kritischen Beobachter meiner Umwelt. Natürlich erfreut sie meine Sinne und verhilft mir zu Glücksmomenten und regt mich zum Denken an.

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Alex Schlesinger, haben Sie herzlichen Dank für das aufschlussreiche Interview!

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Magic Places in Stuttgart and tracing history in Villa Tugendhat: Sabine Wild, Christoph von Haussen | Rolf Linnemann and Dirk Brömmel

6 02 2010

2 Ausstellungen in Stuttgart zeigen Fotografien, die sich mit der Region beschäftigen – Sabine Wild verfremdet und dynamisiert Stuttgarter Gebäude digital, während Christoph von Haussen und Rolf Linnemann unbeachtete “Magic Places” in der Schwäbischen Alb aufspüren -, in Ingoldstadt begibt sich Dirk Brömmel auf die Spurensuche der klassisch modernen Villa Tugendhat von van der Rohe.

2 exhibits in Stuttgart, South Germany, present photographs focusing on the said region – Sabine Wild is digitally alienating and dynamizing buildings in Stuttgart, Christoph von Haussen and Rolf Linnemann are tracing unnoticed “Magic Places” in Schwäbische Alb (Swabian mountains) -, while in Ingolstadt, Dirk Brömmel is seeking for traces of the inhabitants of the classically modern Villa Tugendhat by Mies van der Rohe.

Sabine Wild: Porsche Museum, 2009, Lambdaprint/Acrylglas, 60 x 120, Auflage 3

Sabine Wild: Porsche Museum, 2009, Lambdaprint/Acrylglas, 60 x 120, Auflage 3 © S. Wild

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SABINE WILD – STUTTGART

30. Januar – 27. März

Dengler und Dengler
Galerie für Schöne Künste

www.denglerunddengler.de

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PR-Text: „Seit einigen Jahren entstehen im Berliner Atelier von Sabine Wild Arbeiten, die stets irritierend zwischen Malerei und Photographie changieren. Durch digitale Nachbearbeitung ihrer Architekturphotographien gelingt es Sabine Wild, deren strukturelle Klarheit mit dem verwischenden und verunklärenden Eindruck spontaner, pastoser Malerei zu überlagern. Die meist menschenleeren Räume sind oft von einem Rauschen durchdrungen, von einem kollektiven Leben durchpulst, in dem sich das Individuum aufgelöst hat. So gelingt Sabine Wild in der Tradition des Expressionismus ein zeitgemäßes Bild urbaner Geschwindigkeit.

Sabine Wild: Hauptbahnhof Stuttgart III, 2009, Lamdaprint/Acrylglas, 107 x 160, Auflage 3

Sabine Wild: Hauptbahnhof Stuttgart III, 2009, Lamdaprint/Acrylglas, 107 x 160, Auflage 3 © S. Wild

Durch die Bearbeitung reduziert Sabine Wild die Erkennbarkeit ihrer Motive. Sie bricht deren architektonische Strukturen auf und überträgt sie in eine malerische Formensprache. Offenbar ist die Reproduktion von Architektur nicht ihr Interesse. Sie exemplifiziert am Einzelfall ihres Motivs etwas Allgemeines, das Bild der lebendigen Stadt, das im Prinzip auch auf andere Städte oder Gebäude übertragbar ist. Und dennoch ist es eine besondere Freude, hinter den Arbeiten bekannte Gebäude aus der alltäglichen Umgebung zu erkennen.“

Infos + Abb. Dengler und Dengler, Sabine Wild

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© Christoph von Haussen | Rolf Linnemann

© Christoph von Haussen | Rolf Linnemann

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Magic Places
Christoph von Haussen | Rolf Linnemann

4. Februar – 31. März 2010

vhs-photogalerie, Stuttgart
www.vhs-photogalerie.de

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Die Künstler Christoph von Haussen und Rolf Linnemann (beide *1958)  nehmen ihr Medium beim Wort – photos + graphein – und “schreiben” mit Licht.

Aus dem PR-Text: “Auf den ersten Blick unspektakuläre Schauplätze waren das Ziel der Fotografen. Zu allen Jahreszeiten haben sie nachts menschenleeren Plätze und scheinbar vergessene Dinge auf der Schwäbischen Alb fotografiert und effektvoll in Szene gesetzt. Ihre Fotografien fangen die geheimnisvolle Atmosphäre ein, die verwaisten Orten eigen ist. Fotografiert wurde ausschließlich ohne vorhandenes Licht, nur mit künstlicher Ausleuchtung. Dabei wurde nichts inszeniert. Die Aufnahmen von rostigen Autowracks, morschen Fassaden und einsamen Landschaften erzählen Geschichten.”

Infos + Abb. vhs Galerie Stuttgart, Christoph von Haussen | Rolf Linnemann

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Dirk Brömmel V.T., Nr. 3, 2002 Lambda C-Print, Diasec/Aludibond

Dirk Brömmel V.T., Nr. 3, 2002 Lambda C-Print, Diasec/Aludibond © D. Brömmel

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Dirk Brömmel – Villa Tugendhat

30. Januar – 14. März 2010

Städtische Galerie im Theater, Ingoldstadt

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PR-Text: “Die Villa Tugendhat, von Mies van der Rohe 1929/30 für die Familie Tugendhat in Brünn errichtet, gehört zu den bedeutendsten Bauten der Moderne. Aufgrund ihres jüdischen Glaubens musste die Familie Tugendhat bereits 1938 nach der Annexion des Sudetenlandes ihr neues Haus wieder verlassen um nach Amerika zu fliehen. Eine Rückgabe der Villa Tugendhat an die Familie fand niemals statt.

Dirk Brömmel (*1968) setzt sich in seinen Arbeiten mit dieser Architekturikone nicht im Sinne klassischer Architekturfotografie auseinander, sondern verbindet auf besondere Weise die Vergangenheit des Gebäudes und der damaligen Bewohner mit der bestehenden, gegenwärtigen Situation. Ausgehend von Originalaufnahmen aus dem Fotoalbum der Familie Tugendhat begab sich Dirk Brömmel vor Ort selbst auf die Suche nach den abgebildeten Plätzen. Im Sandwich-Verfahren legt er schließlich alte Fotografien über seine aktuellen und erschafft so faszinierende, mit der Wirklichkeit und der Zeit spielende Dokumente.”

Infos + Abb. MKK Ingolstadt, Dirk Brömmel

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2 Photo Exhibits in Southwestern Germany: Todd Hido and Klaus Graubner

2 02 2010

Auch im (Süd-)Westen der Republik gibt es in den nächsten Monaten Architektur in Fotografien zu sehen: Die erste Einzelausstellung von Todd Hido in Köln und eine Langzeitstudie zum Kaiserlei-Areal in Offenbach von Klaus Graubner, natürlich in Offenbach.

In (South) Western Germany, too, you can admire architecture in photographies: The first solo show by US photographer Todd Hido in Cologne and a long time series about the developments of a Offenbach borough, Kaiserlei-Areal, by Klaus Grubner, in the said city, Offenbach am Main (close to Frankfurt).

Untitled 1862, 1996 © Todd Hido Courtesy Kaune, Sudendorf Gallery, Cologne

Untitled 1862, 1996 © Todd Hido Courtesy Kaune, Sudendorf Gallery, Cologne

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Todd Hido: Househunting / Nudes

22. Januar – 10. April 2010

Kaune, Sudendorf. Gallery for Contemporary Photography, Köln / Cologne

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Die Kölner Kaune, Sudendorf Gallery for Contemporary Photography präsentiert die erste Einzelausstellung des US-amerikanischen Künstlers Todd Hido in Westeuropa. „House Hunting / Nudes“ präsentiert eine Auswahl von Arbeiten aus zwei Monografien Hidos, „House Hunting“ (2001), die ihn zum  aufgehenden Stern der amerikanischen Kunstszene gemacht hat, und „Between the Two“. Mittlerweile sind seine Arbeiten in der ganzen Welt bekannt und werden in wichtigen Kunstinstitutionen gezeigt.

Untitled 2611-a, 2000 C-Print 75 x 95,5 cm © Todd Hido Courtesy Kaune, Sudendorf Gallery, Cologne

Untitled 2611-a, 2000 C-Print 75 x 95,5 cm © Todd Hido Courtesy Kaune, Sudendorf Gallery, Cologne

Aus dem PR-Text: “Besonders bekannt ist Hido für seine Nacht-Fotografien, in denen er menschenleere Vororte und Straßenränder dokumentiert. Er bezieht einen großen Teil seiner Inspiration aus der Vergangenheit und scheint sich Momentaufnahmen seiner Kindheit, wie etwa die Atmosphäre des amerikanischen Vororts, in dem er aufwuchs, zu bedienen. In der Reihe ‘House Hunting’ hat Hido Außenfassaden in Häusersiedlungen, deren beleuchtete Fensterscheiben ihre Bewohntheit signalisieren, bildlich festgehalten. Selten hat die Vorstadt gespenstischer und verlassener ausgesehen.

Seine Portraits von Frauen, die in trostlosen Räumen posieren, verweisen auf Entwurzelung, Heimatlosigkeit, Isolation, Verlassenheit und Schwund. Sie dokumentieren damit eine unumgängliche Endlichkeit. Wir lernen nicht den Namen seiner ‘Fotomodelle’ oder den Ort kennen – die Bilder könnten überall in der Welt und zu jedem Zeitpunkt gemacht worden sein. Die Zeit wird mit warmer Ausstrahlung in dauerhafter Aktualität unprätentiös eingefroren.“

Mehr Infos + Abb. auf der Webseite der Galerie

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© Klaus Graubner, Kaiserlei - Areal 1992 - 2009

© Klaus Graubner, Kaiserlei - Areal 1992 - 2009

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Klaus Graubner – Kaiserlei Areal

17. Januar – 28. Februar 2010

Haus der Stadtgeschichte, Offenbach
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Das Haus der Stadtgeschichte in Offenbach präsentiert 74 Fotografien der insgesamt 206 Aufnahmen, die von 1992-2009 entstanden Serie „Kaierlei-Areal“ von Klaus Graubner, die bis heute fortgeführt wird.

Graubners Fotografien blicken distanziert und nüchtern auf ihre Motive. Sie wollen nicht bewerten. Ziel ist ein „bildhaftes Ereignis, ein ästhetisches Dokument, vordergründig Oberfläche, dem dennoch zeitliches, soziales und damit politisches implizit ist“. Seine Serien sind überwiegend Langzeitbeobachtungen seiner Themen: Stadt (Architektur), urbane Randgebiete, Industrie-Areale der Montanindustrie, Eisenminen, Stahlwerke, Zechen und an diese Werke angrenzende Siedlungen.

Das Kaiserlei-Areal ist ein Stadtteil von Offenbach am Main.

© Klaus Graubner, Kaiserlei - Areal 1992 - 2009

© Klaus Graubner, Kaiserlei - Areal 1992 - 2009

Aus dem PR-Text: „Das untersuchte Territorium, zwischen zwei Großstädten gelegen, ca. ein Quadratkilometer groß, ist Peripherie von Offenbach im Westen und Frankfurt im Süd-Osten, begrenzt im Norden durch den Main. (…) Neben hoher Verkehrsdichte (Autobahn, Strahlenberger Straße und Kreisel), ist im Süden des Areals starker Flugverkehr, die Einflugschneise des Flughafens Frankfurt wahrzunehmen. (…) Erschließungsmaßnahmen beseitigten im Laufe der Zeit Autowracks, Ablagerungen aller Art, verwahrloste Schrebergärten, dichtes Buschwerk, solcherart das Gelände partiell überzogen war. Die schützenden Verwachsungen wurden benutzt von hiesigen Obdachlosen und Zugewanderten aus dem Osten (…). Sie lebten im Gestrüpp, in improvisierten Behausungen aus alten, heruntergekommenen Bau- und Wohnwagen, umgeben mit Zäunen, die mit Materialien aus dem Müll errichtet waren. Das Gebüsch wurde wegplaniert. In der weiteren Entwicklung des Areals sind durch Neuansiedlungen von Unternehmen einige Gebäudekomplexe entstanden, entstehen noch weitere, jedoch sind auch Zeichen ganz anderer Art nicht zu übersehen. (…)“

Infos + Abb. Haus der Stadtgeschichte Offenbach, Klaus Graubner

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BOOMBOX M in der Galerie M Berlin

31 01 2010

Die aktuelle Ausstellung in der Galerie M in Berlin wird musikalisch:

The present exhibit at Galerie M Berlin is getting loud: BOOMBOX M focuses on the sound carpet, the architecture and texture of Marzahn-Hellersdorf. In 2 accesible boxes, the visitor can follow traces back to their precise beginning.

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BOOMBOX M von Ritsche, Zast und Marien

Installation und Performance

30.1. – 18.3. 2010

RZM feat Maki/Tagtool (www.tagtool.org)

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BOOMBOX M beschäftigt sich mit der Klangwelt, der Architektur und Textur von Orten in Marzahn-Hellersdorf. In zwei begehbaren Boxen kann der Galeriebesucher die verarbeiteten Spuren zu ihrem konkreten Ursprung verfolgen. Thomas Bratzke und Ritsche Koch arbeiten sein 2002 zusammen, Christian Marien kam 2004 dazu. In ihren Performances erforschen sie weltweit auf spielerische Art die verschiedensten öffentlichen Orte. Mit Ausrucksmitteln zwischen Bildender Kunst, Performance und Musik tasten sie vorgefundene urbane Strukturen ab, spiegeln dieses „Rohmaterial“ akustisch und visuell in einem sich immer wieder neu findenden künstlerischen Prozess.

Thomas Bratzke, 1977 in Berlin geboren, studierte zunächst Design und dann Bildhauerei/Freie Kunst an der Kunsthochschule Berlin Weißensee und war 2005/2006 dort Meisterschüler bei Professor Berndt Wilde. Die Arbeiten von Thomas Bratzke sind durch intensive praktische und theoretische Auseinandersetzung mit dem Stadtraum, oft in Verbindung mit Musik und performativen Elementen, geprägt.

Ritsche Koch * 05.04.1979 Das Zentrum Ritsche Kochs Schaffens bildet die Verbindung von Musik mit anderen Kunstrichtungen wie z.B. Bildende Kunst, Tanz oder auch Sprache. So brachte ihn das Projekt „Ritsche&Zast“ mit dem bildenden Künstler Thomas Bratzke an verschiedene Orte weltweit. Seine weiteren Tätigkeitsfelder sind zahlreiche Jazzformationen sowie diverse Pop-Projekte wie z.B.  „Miss Platnum“, “Seeed” oder „Peter Fox“. Ritsche Koch lebt in Berlin.

Christian Marien, *1975, lebt seit 2000 in Berlin, studierte Schlagzeug in Amsterdam und Berlin. Als Mitglied zahlreicher Ensembles (Superimpose, The Astronomical Unit, Computerband, Miss Platnum) spielt er Konzerte in Europa und den USA. Ein besonderes Augenmerk gilt der Zusammenarbeit mit Tänzern, Schauspielern und bildenden Künstlern an der Schnittstelle von Musik und anderen künstlerischen Ausdrucksformen.

Abb. u. Infos Galerie M Berlin

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